Startschuss: Abbau

Am Nachmittag ging es weiter mit dem Abbau, bei dem wir erfolgreich den Jungshochbau legen konnten. Nach der Spätzlipfanne zum Znacht wurden die letzten Rundhölzer zusammen weggetragen. Da wir mittlerweile sechs Fundkisten hatten, gab es eine riesen „Fundkistenversteigerungsschlacht“. Nach zwei Wochen SoLa freuten wir uns alle auf die wohlverdiente Abschlussparty, bei der auch die Siegergruppe des Lagers bekannt gegeben wurde, Trommelwirbel: Ikalum 😀 . Zweiter wurde die Gruppe Silche, dritter X’Anok und vierter Tsaku. Freitags ging es wieder früh aus den Federn um weitere Fortschritte im Abbau zu machen. Trotz Problemen mit Hitze, U-Booten und Müdigkeit konnten wir das Esszelt legen und wurden mit leckeren Fotzelschnitten zum Zmittag belohnt.

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Der Wunderbaum

Nach dem Mittag mussten wir alle einen möglichst grossen Gegenstand mitnehmen. Diesen brauchten wir für den COLA-Block mit allen Abteilungen. Auf dem Hauptareal spielten wir in Teams von kleineren Gruppen eine Mischung aus Fightgame, Postengame und Denkspielen. Ziel des Spieles war es, den Standort des Wunderbaumes herauszufinden und diesen mit viel Wasser aus Cenote zu tränken, um sicherzustellen, dass das Gleichgewicht der Natur bestehen bleibt. Dafür versteckten wir Münzen in dem kleinen Feld, das jeder Gruppe zugeteilt wurde. Die mitgebrachte Gegenstände nutzten wir als Hilfe, um ein gutes Versteck für die Münzen zu bauen. An den Posten, die auf dem ganzen Feld verteilt waren, konnte man die Währung Zeit verdienen. Diese brauchten die Gruppenmitglieder, um die versteckten Münzen der anderen Gruppen suchen zu gehen und parallel dazu eine Karte zusammenzusetzen, die den Standort des Baumes verriet. Mit den gefundenen Münzen konnte man bei den Cenoten Wasser holen, welches pro Gruppe gesammelt wurde. Am Schluss des Spieles fanden wir den Wunderbaum und konnten ihn gut giessen. Wir bekamen einen Schatz, den die Abteilung Pulverturm bekam, da wir das Spiel gewannen. Zurück auf dem Lagerplatz hatten wir bis zum Znacht noch Zeit, um Duschen zu gehen. Zum Znacht assen wir Reis Casimir, welcher sehr lecker war. Den Abend konnten wir gemütlich geniessen und hatten nur noch Tabs. Am Donnerstagmorgen mussten wir sehr frühe aufstehen und wir haben mit dem Abbau unseres Lagers angefangen. Zur Stärkung gab es zum Zmittag Härdöpfelstock und frischen Salat.

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Tschüss Wölfli

Am Nachmittag ging es mit einem Block mit den Wölflis zusammen weiter, in dem wir mit Hilfe des Zepters den Weg durch das Labyrinth suchten um ihr Mayakalenderstück zu finden. Anschliessend hatten wir bis zum Nachtessen Freizeit. Es gab Chüggeli Pastetli. Nach dem feinen Essen hatten wir nicht lange Zeit bevor es mit der Abschluss Zeremonien weiter ging. Bei der Abschluss Zeremonien ging es darum die 5 Zepters und die 6 Kalenderstücke, welche wir uns zurück erkämpften mussten wieder vor dem Tempel zu vereinen. Als die Zepter und Kalenderstücke wieder an ihrem Platz waren, bewegte sich die Wage zurück ins Gleichgewicht. Die Natur, welche im Ungleichgewicht war, kehrt jetzt wieder in die Normalität zurück. Dies muss jetzt nur so bleiben… Wir gingen erleichtert ins Bett. Als wir heute aufwachten, dachten wir es wäre alles wieder gut. Doch plötzlich standen 4 Kolonisten auf unserem Lagerplatz. Wir versteckten uns mit einem klassischen 15 14 vor ihnen, doch lange hielt dies nicht an. Einen der 4 Kolonisten lies ein Buch fallen in dem der wahre Grund Ihres auftreten stand. Darin fanden wir eine To-Do Liste wie sie Yucata klonieren wollten. Sie hatten ein Totem dabei, bei dem sie abwechslungsweise unsere Gruppen hypnotisiert hatten. Die hypnotisierte Gruppe halfen Ihnen jeweils die anderen Gruppen einzufangen. Als wir bemerkten, dass das Totem zu mächtig war entschieden wir uns anzuschleichen um es ihnen zu entnehmen. Es gab noch eine letzte Mahlzeit mit den Wölflis bevor sie ihre Heimreise in Angriff nehmen.

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Z’mittzt i de Nacht

Nach dem feinen Zmittag ging es auch schon wieder los mit einem Sportblock gemeinsam mit der Pfadi Schirmerturm. Nachdem sie wieder zurück auf ihren Lagerplatz gingen, durften wir in den  vier Lagergruppen unser eigenes Essen kochen. Wir alle bekamen ein Rezept und die Zutaten für Älplermacroni. So ging es ans schneiden, kochen und wieder aufräumen damit alle auf dem Lagerplatz etwas zum Essen haben. Nach dem Abendessen nahmen wir eine schnelle „frisch- fühl“ Dusche und danach genossen wir die Freizeit bis die Musik für den TAB’s ertönte. Nach dem TAB’s wurde noch das alljährliche Gruppenfoto geschossen. Dann ging es ab ins Bettchen, doch nicht für lange Zeit denn Königin Zazu ist auf dem Weg. Schnell besammelten wir uns unter dem Esszelt wo uns Zazu ihr Zepter verlangte. Doch oh Schreck, das Zepter war verschwunden, doch die Täter hinterliessen eine kleine Flasche und wir wussten direkt wer es gewesen sein musste: der fünfte Stamm…Um diesen zu finden mussten wir einen Sonnentempel bauen. Nachdem wir genug Licht hatten, fanden wir den fünften Stamm schlafend vor und konnten unser Zepter entwenden. Dann konnten wir endlich wieder in den warmen Schlafsack zurück. Am Morgen starten wir mit einem Block mit der Pfadi Nölliturm. Mit dem Spiel konnten wir den anderen Stamm auf nette Art und Weise besser kennnenlernen. Nach einer kurzen Pause gab es feines Bamigoreng.

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Fussball-Fieber

Nach dem feinen Zmittag, ging es an das alljährige epische Eltern Fussballspiel. Mit einer knappen Niederlage (5-1), haben wir uns von unsern Eltern wieder verabschiedet. Um die Tränen zu vermeiden, gab es eine gemeinsame Tanzeinlage. Frisch geduscht und ausgeruht ging es danach zum feinen Znacht. Es gab Fischstäbchen mit Spinat und Couscous-Salat. Nach einem stressigen Abwasch, ging es direkt in den nächsten Block zusammen mit den Wöflis. Wir haben etwas verpasst, die Wölfli sind während der Taufi in das Museum eingebrochen und haben unser Zepter gefunden. Um Danke zu sagen und unsere Gemeinschaft mit den Wölflis zu stärken, gingen wir mit ihnen auf einen Postenlauf mit verschiedenen Challanges. Mit den Gruppenfotos, den Kindheitsfragen und grössten Wünschen haben wir die Wölfis bestens kennengelernt und neue Freundschaften geschlossen. Anschliessend gingen wir alle zusammen an das Public Viewing vom Cola. Trotz dem „sehr spannenden Match“, vielen einige Augen zu. Natürlich haben wir dennoch mitbekommen, dass Spanien Weltmeister worden ist. Mit einem kühlen Morgen starteten wir in den Tag. Nach einem gemütlichen Zmorgen, kriegten wir wieder einmal Besuch von einer anderen Pfadi. Am Anfang starteten mit einem Spiel, um die Pfadi Zyturm besser kennenzulernen. Danach baten sie uns, ihnen beizubringen wie man am besten ein Zepter stiehlt. Für das spielten mit ihnen gemeinsam ein grosses Capture the Flag. Zum Abschluss haben wir noch ein Theater performt um unsere besten Raubideen zu präsentieren. Anschliessend gab es Zmittag mit zu wenigen Fotzelschnitten und feinem Birchermüsli. Ade Merci.

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Laute Pfadis

Nach dem Mittag mussten wir anfangen die Zelte aufräumen. Und  danach mussten wir auf dem ganzen Cola Gelände Personen suchen die bestimmte Kriterien erfüllten und dann mit denen ein Bild machen. Nebenbei mussten wir auch noch bei anderen Pfadis einen Stempel abholen wo wir nicht wussten wo welche Pfadi zu welchem Zettel gehört. Danach trafen wir uns beim Cola Kiosk und machten den Posten vom APV (Alt Pfadis Verein ) und prägten eine Cola Münze. Danach konnten die Jungs wärend dem Gewitter Duschen gehen.  Nach dem Duschen konnten wir ein leckeres Abendessen geniessen und wir durften uns Ready machen für das Konzert von Lieber 4 und Visu. Bei den 2 ersten Konzerten waren die Wölfe auch dabei danach gingen die Wölfe zurück zum Lagerplatz und gingen Schlafen. Danach ging beim  Konzert vom Visu die Post ab. Wir haben es geschafft, dass unsere Pfadi am Lautesten waren was das Thema rumschreien betraf. Nach dem Konzert vom Visu ganz  leise zurück zum Lagerplatz. In der Nacht hatten die Wölfe noch Taufe. Am nächsten Morgen mussten wir ganz früh aufstehen um den ganzen Lagerplatz auf Vordermann zu bringen, weil die Eltern an den Besuchstag kamen. Danach kamen die Eltern an. Wir trugen unsere Theater, die wir am vor Tag geprobt haben und überhaupt nicht am Morgen noch reingedrückt haben, den Eltern vor. Danach gab es Freizeit, die wir mit den Eltern und Verwandten/Freunden geniessen konnten. Zmittag assen wir individuell, wobei die Küche für uns Couscous-Salat, Tomaten-Mozerella-Salat und noch mehr bereit gemacht haben.

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Lagerdraht Wölflistufe 2026
Wölfli Lagerdraht
Rätsel gelöst – Die Natur ist wieder im Gleichgewicht nach dem 7. Lagertag

Bereits am Morgen fand unsere Schwester und Königin Zazu einen äusserst wichtigen Brief unseres verstorbenen Vaters Balan. Darin richtete er sich an uns Geschwister. Er hatte schon damals geahnt, dass es nach seiner Thronfolge zu Streit zwischen uns kommen würde. Deshalb hatte er den Mayakalender absichtlich versteckt, damit wir ihn nur durch Zusammenarbeit wiederfinden konnten. Tatsächlich trennten sich unsere Wege damals im Streit und erst jetzt haben wir wieder zueinandergefunden. Ausserdem vermutete unser Vater, dass wir bereits auf der Suche nach dem verschwundenen Kalenderstück sind. In seinem Brief gab er uns den entscheidenden Hinweis, unsere Halsketten genauer zu betrachten. Erstaunt stellten wir fest, dass die Anhänger zusammen eine Karte ergaben, die den Weg zu einem grossen Labyrinth zeigte. Am Labyrinth angekommen, mussten wir zuerst einen Code lösen, bevor wir überhaupt eintreten durften. Dank der Hilfe unseres klugen Bruders Itzamna gelang uns dies zwar, doch im Inneren merkten wir schnell, dass uns noch etwas Entscheidendes fehlte. Wir benötigten das Zepter unseres Volkes, das uns den richtigen Weg zum Kalenderstück weisen konnte. Nach dem Mittagessen erhielten wir deshalb erneut Unterstützung von der Pfadistufe, welche das Zepter bereits gefunden hatte. Gemeinsam meisterten wir verschiedene Herausforderungen und konnten dabei die Energie des Zepters aufladen. Anschliessend liessen wir uns von ihm den Weg weisen und tatsächlich führte es uns nur unweit unseres Lagerplatzes zu unserem lang gesuchten Kalenderstück. Die Freude und Erleichterung waren riesig. Nun hofften wir natürlich, dass auch die anderen Stämme beziehungsweise Abteilungen ihre Kalenderstücke erfolgreich gefunden hatten. Bei der gemeinsamen Abschlusszeremonie auf dem Hauptplatz wurden schliesslich alle Teile des Mayakalenders wieder zusammengesetzt. Damit konnte die Natur endlich wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Von nun an sind wir also nicht mehr verantwortlich, wenn es gewittert oder einmal besonders heiss wird. Zum Abschluss feierten wir gemeinsam einen gelungenen letzten Lagerabend. Die vier Geschwister bedankten sich bei uns dafür, dass wir ihnen geholfen hatten, wieder zusammenzufinden und den Mayakalender zu vervollständigen. Langsam richteten sich unsere Gedanken aber auch schon aufs Packen und die Heimreise.

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Lagerdraht Wölflistufe 2026
Wölfli Lagerdraht
Familie vereint am 6. Tag im CoLa

Noch etwas in den Träumen des Besuchstags vom Vortag schwelgend starteten wir nach genügend Schlaf, für einmal auch für die Leitenden, in die neue Woche. Nach dem mittlerweile gewohnten Morgenessen begann unser Tagesprogramm mit einer sportlichen Aktivität. Während eines Orientierungslaufs erkundeten wir den CoLa Lagerplatz nochmals etwas genauer. Dies geschah, weil sich die vier Geschwister nach ihrem Streit und aufgrund ihrer Eigensinnigkeit dazu entschlossen hatten, unsere Mission alleine zu lösen. Leider fanden wir weder eines der gesuchten Mayakalenderstücke noch andere hilfreiche Hinweise. Dafür erreichte uns eine Botschaft unseres verstorbenen Vaters, die uns daran erinnerte, wie gut wir früher als Familie zusammengearbeitet, uns gegenseitig unterstützt und unsere Stärken und Schwächen ergänzt hatten. Diese Nachricht brachte uns wieder zusammen und regte uns zum Nachdenken über unsere eigenen Stärken und Schwächen an. Ausserdem beschäftigten wir uns damit, was eine gute Gruppe überhaupt ausmacht. So stand das Thema Teambildung den ganzen Nachmittag im Mittelpunkt. Das Gelernte konnten wir schliesslich in verschiedenen Gruppenspielen, beispielsweise beim Blachenvolleyball, direkt ausprobieren und umsetzen. Frisch geduscht wurden wir anschliessend von den Kindern unserer Pfadistufe bekocht. Das Essen war grösstenteils sogar sehr lecker. Vielen Dank dafür! Den Tagesabschluss verbrachten wir wieder im gewohnten Rahmen. Allerdings stellte sich die Frage, welche Gruppe beziehungsweise welches Geschwister dem Orakel die entscheidende Frage stellen durfte. Da hierzu unterschiedliche Meinungen bestanden, riefen wir den Gamemaster zu Hilfe, der die Entscheidung auf spielerische Weise herbeiführte. Das Orakel war zwar erneut keine grosse Hilfe, doch eine wichtige Erkenntnis konnten wir gewinnen. Unser gesuchtes Kalenderstück befindet sich definitiv nicht auf unserem Lagerplatz. Nach der Zahnputzparty entstand noch ein Abteilungsfoto von Pulverturm, bevor wir uns in unsere Zelte begaben. Langsam aber sicher geht unser Lager bereits in den Endspurt.

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Lagerdraht Wölflistufe 2026
Wölfli Lagerdraht
Besuchstag – ein kurzes Wiedersehen am 5. Lagertag

Die Nacht auf den Sonntag startete wie gewünscht gemütlich. Doch mitten in der Nacht stand für elf Wölflis die langersehnte Taufe an. Nach erfolgreich bestandenen Mutproben erhielten alle ihren Wölflinamen: Jill → Kawa, Debora → Zillah, Elisa → Briosa, Livia → Tiki, Til → Gecko, Emma → Fips, Erin → Moa, Anik → Tivoli, Diego → Bóbr, Katrin → Nanuk und Melinda → Ninba. Am Sonntagmorgen stand dann der Besuchstag an. Bereits um 10 Uhr durften wir die Eltern auf unserem CoLa-Lagerplatz begrüssen. Es wurde der Lagerplatz erkundet und von den vielen Erlebnissen der vergangenen Tage erzählt. Am Nachmittag folgte ein gemeinsamer Spielblock mit den Eltern, bei dem unter anderem beim Seilziehen und verschiedenen Duellen die Kräfte gemessen wurden. Gleichzeitig fand das traditionelle Fussballspiel der Pfadistufe gegen die Eltern statt, das dieses Jahr erneut zugunsten der Eltern ausging. Trotz der vielen gemeinsamen Stunden kam der Abschied für einige Wölflis viel zu früh und fiel entsprechend schwer. Mit Musik, guter Stimmung und abwechslungsreichen Spielen gelang es uns jedoch, die Gedanken vom Heimweh abzulenken und den Nachmittag fröhlich ausklingen zu lassen. Da nun alle Geschwister wieder vereint waren, kam es beim Znacht zu Streitigkeiten zwischen ihnen. Um die angespannte Stimmung zu lösen und die aufgestauten Emotionen abzubauen, absolvierten die Wölflis mit der Pfadi einen gemeinsamen Block, bei dem sie ihre Energie sinnvoll einsetzen konnten. Bevor die Nacht begann, versammelten wir uns wie jeden Abend zum Tabs (Tagesabschluss). Gemeinsam beschworen wir mit Itzamna erneut das Orakel und erfuhren dabei, dass wir aktuell auf dem richtigen Weg sind.

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Lagerdraht Wölflistufe 2026
Wölfli Lagerdraht
SoLa Tag 4 – alle Geschwister gefunden

Nach einer gemütlichen und ruhigen Nacht zurück auf dem Lagerplatz ging unsere Mission, die Natur wieder ins Gleichgewicht zu bringen, am Samstagmorgen weiter. Noch immer fehlte uns Itzamna, das letzte Geschwister. Wir überlegten, wie wir ihn wohl finden könnten. Lange rätseln mussten wir jedoch nicht, denn plötzlich stand er selbst vor uns. Dank seiner Klugheit hatte er bemerkt, dass etwas nicht stimmte und wir seine Hilfe benötigten. Bevor er uns jedoch unterstützen wollte, stellte uns der etwas überhebliche Itzamna vor eine Herausforderung. Nur wenn wir ihm eine neue Forschungsmaschine bauen würden, wäre er bereit, bei uns zu bleiben. Das nötige Material dafür mussten wir zuerst zusammentragen. Anschliessend machten wir uns voller Tatendrang ans Werk und bauten in den Lagergruppen verschiedene Forschungsmaschinen. Unsere Erfindungen konnten selbst Itzamna überzeugen. Schliesslich verriet er uns, dass er uns eigentlich nur ausgenutzt hatte, weil er unbedingt eine neue Forschungsmaschine brauchte. Trotzdem erklärte er sich bereit, uns auf unserer Mission zu begleiten. Zur Mittagszeit wurden wir von einigen ehemaligen 9.-Stämmlern mit einem hervorragenden Mittagessen überrascht. Es gab feine Burger – vielen Dank! Am Nachmittag besuchten wir einen Posten des Altpfadfinderverbands (APV). Dort hatten wir die Gelegenheit, eine eigene Corpslager-Münze zu stanzen. Nach dem frühen Nachtessen stand bereits das nächste Highlight auf dem Programm: das Lagerkonzert. Zuerst lauschten wir der Band Liebervier zu, bevor wir gemeinsam mit der CoLa-Band den Lagersong sangen. Anschliessend versammelten sich alle Abteilungen für das Corpslager-Gruppenfoto. Da es inzwischen bereits spät geworden war, machten wir uns danach auf den Rückweg zum Lagerplatz. Den anschliessenden Auftritt des Rappers Visu verpassten wir deshalb zwar, dafür konnten die Wölflis den Tag mit einer Gutenachtgeschichte ausklingen lassen. Nun sind wir gespannt, was die kommende Nacht noch bereithält… Besonders freuen wir uns aber bereits auf den morgigen Besuchstag.

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Lagerdraht Wölflistufe 2026
Wölfli Lagerdraht
Tag 2 + 3 im CoLa

Die erste Nacht im Zelt war überstanden, allerdings etwas kürzer als gewünscht. Bereits früh am Morgen durften wir das Eröffnungstheater auf dem Hauptplatz besuchen, welches am Vortag wetterbedingt verschoben werden musste. Dabei lernten wir die Königinnen und Könige der anderen Völker (Abteilungen) kennen. Ausserdem hörten wir den CoLa-Song zum ersten Mal live. Dank unseres fleissigen Übens beim Singsong am Vorabend konnten wir natürlich gleich kräftig mitsingen. Zurück auf unserem Lagerplatz machten wir uns weiter auf die Suche nach den vier Geschwistern. Schon bald stiessen wir erneut auf Colibri. Obwohl wir am Vortag verschiedene Strategien und Fallen ausprobiert hatten, war er uns immer wieder entwischt. Mit der Unterstützung der Pfadistufe gelang es uns schliesslich aber doch, ihn einzuholen. Dank unserer selbstgebauten Fahrzeuge konnten wir Colibri schliesslich dingfest machen und fesseln, damit er nicht gleich wieder das Weite suchte. Beim Abendessen wurden wir leider von einer Gewitterfront überrascht. Daher verbrachten wir die Nacht gleich in der Notunterkunft, um sicherlich ein trockenes Bett zu haben. Aus diesem Grund erscheint auch der Lagerdraht mit etwas Verspätung. Am Freitagmorgen konnten wir jedoch alle wohlbehalten auf unseren Lagerplatz zurückkehren. Nach dem Gewitter gab es allerdings einiges zu tun: Zelte mussten nachgespannt, Material getrocknet und der Lagerplatz wieder aufgeräumt werden. Deshalb musste das Tagesprogramm etwas gekürzt werden. Dafür reichte die Zeit für eine Tour durch den Nachbarsbauernhof, was auch eine tolle Abwechslung war. Für eine erste, wenn auch kalte, Dusche reichte die Zeit auch noch. Wegen des Feuerverbots fallen diese allerdings etwas frischer aus als gewohnt in diesem Jahr Durch die grossen Wassermengen wurde schliesslich auch ein weiteres Geschwister an Land gespült: Awilix. So durften wir eine weitere wichtige Figur unserer Geschichte kennenlernen. Kurz darauf beschworen wir gemeinsam das Orakel und stellten ihm Fragen zu den verschwundenen Geschwistern. Wir hoffen, dass uns seine Hinweise bei der weiteren Suche helfen werden. Nun verbringen wir die Nacht wieder in unseren Zelten. Die Wölflis sind bereits friedlich am Einschlafen im wieder trockenen Zelt.

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Start ins CoLa 2026

Dieses Jahr startete das Corpslager des Corps Musegg ausnahmsweise bereits an einem Mittwoch. Die Vorfreude war bei vielen entsprechend besonders gross, denn endlich ging das langersehnte CoLa los. Für die meisten war es zudem eine Première, eine ganze Woche im Zelt statt im gewohnten Lagerhaus zu verbringen. Auf Gemütlichkeit mussten wir dabei keineswegs verzichten. Dank der Pfadi- und Wölflileitung, sowie vieler weiterer freiwilliger Helfern entstand innert kürzester Zeit ein beeindruckendes Lagerdorf. Mit Duschen, einem grossen Esszelt und eindrücklichen Hochbauten sind wir bestens für die kommende Lagerwoche ausgerüstet. Doch lange blieb keine Zeit zum Staunen, schon begann unser Abenteuer in der Welt der Mayas. Genauer gesagt verschlug es uns auf die Halbinsel Yucatán, wo die Abteilung Pulverturm beim Volk der Yuca zuhause ist. Unser Ziel ist es, die Natur wieder ins Gleichgewicht zu bringen und der Königin Zazu dabei zu helfen, ihre verschwundenen Geschwister wiederzufinden. Heute durften wir bereits Chilan kennenlernen. Als Einzige ist sie ihrer Heimat treu geblieben und konnte uns deshalb viel über die anderen Familienmitglieder erzählen. Um uns auf die bevorstehenden Herausforderungen vorzubereiten, versuchten wir uns in den jeweiligen Fähigkeiten der vier Geschwister.

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