Lagerdraht Pfadistufe 2026
Javier Prieto
Los geht der Aufbau!

Mit ganz viel Lärm verliessen wir Luzern,Die Reise nach Sins war nicht wirklich fern.Der Lagerplatz wartete, ruhig und still, doch jeder wusste, dass hier viel passieren will.Angekommen, umgesehen und Lunch gegessen,Lange herumzusitzen war schnell vergessen.Die Arbeitskleider montiert, alle sehr motiviert und inspiriert.Am Abend die Zelte schon auf den Hochbauten,Wir nicht schlecht staunten.Zum Znacht gab es Curry mit Reis.Im Zentrum trafen wir uns danach und sangen den COLA- Song bis in die Nacht.Mit einem Hörspiel ging es danach ins Nest, das war unser TABs.Manche schauten den Schweizermatch um drei Uhr Nacht, bevor der neue Tag um 8:30 erwacht.Nach dem Zmorge ging es wieder hinaus, zu den Hochbauten, zurück an den Aufbau.Zum Zmittag gab es Schnitzel-brot als Stärkung.

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Lagerdraht Pfadistufe 2026
Javier Prieto
Vortrupp Tag 4

Am Nachmittag arbeiteten wir trotz der Sonne und der grossen Hitze fleissig weiter am Aufbau unserer Bauten. Während die einen ihre Skills als Interior Designer beim Einräumen der Küche unter Beweis stellten, buddelten die anderen unermüdlich ein WC-Loch oder arbeiteten an der Dusche weiter. Ausserdem wurde noch viel aufgeräumt, und es blieb sogar Zeit, einige Details in der Leitungszone einzurichten. Die Zeit verging wie im Flug, und schon bald gab es ein feines Znacht. Doch damit war der Tag noch lange nicht vorbei. Frisch gestärkt wurde weiter aufgebaut, bis die Sonne verschwand und die Sterne ihren Platz am Himmel einnahmen. Dann wartete das Highlight des Tages: Duschen in der frisch aufgestellten Dusche! Frisch geduscht war es dann auch schon Zeit, schlafen zu gehen, denn auch am letzten Tag unseres Vortrupps blieb keine Zeit für Pausen. Am frühen Morgen ging es weiter. Das Esszelt wurde aufgespannt, und der Hochbau raubte uns den letzten Nerv… Doch als dann endlich auch der Fahnenmast stand, konnten wir uns getrost auf den Nachhauseweg machen. Jetzt noch schnell duschen und packen, bevor wir morgen alle zusammen ins CoLa 2026 starten. Wir freuen uns auf euch 🙂

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Lagerdraht Pfadistufe 2026
Javier Prieto
Vortrupp Tag 3

Die Blache auf dem EsszeltUnd schnell, schnell auch der Hochbau gestellt.Ganz so schnell, war dann doch nichtAls wir stoppten war da nicht mehr so viel Licht.Den Abend Ausgeklungen mit einem Spiel,Schlaf bekamen wir alle mehr oder weniger viel.Heute morgen starteten wir noch früher als gestern,Und krochen deshalb müde aus unsern Nestern.Um endlich nicht mehr zu stinken,Machten wir uns für den Start des Dusch-Baus auf die Finken.Pararell flogen die Kanthölzer nur so auf die Bäume,So gibt es auch für die Frauen bald schöne Träume.Die Hitze sie bleibt,Und wir bleiben weiter Allzeit Bereit.

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Lagerdraht Pfadistufe 2026
Samuel Pechmann Admin
Vortrupp Tag 1+2

Gestern ging es frühmorgens los in den Vortrupp. Der Lastwagen wurde zügig beladen und nach einer (für die noch müden Vortrüppler*innen vielllll zu) kurzen Fahrt auch schon wieder entladen. Anschliessend starteten wir mit dem Einrichten der Leitungszone und dem Versorgen des Materials. Doch dann wurde unsere flotte Arbeitsweise abrupt von unseren Kofferzelten ausgebremst. Diese gewannen trotz aller Mühe den Kampf gegen uns, und wir mussten spontan eine neue Lösung suchen. Bekanntlich folgt auf ein Tief immer ein Hoch: Bei uns kam es in Form eines Strohballens, den uns unser Bauer netterweise direkt auf den Platz lieferte. Dank ihm schlafen wir nun drei Wochen lang wie auf Wolken 🙂 Als dann auch noch der Strom installiert, das Wasser verlegt und die ersten Löcher gebuddelt waren, folgte das hart verdiente Znacht, das uns am ersten Vortrupp-Abend traditionsgemäss zu Mc führte. Gestärkt von feinen Pommes und Burgern ging es zum Abschluss bei etwas angenehmeren Temperaturen noch ans Knöpfen von Esszeltblachen. Am Abend blieb dann aber doch noch genug Zeit, um den Schweiz-Match zu schauen, bevor wir erschöpft in unsere Betten, eehhhh Zelte, fielen. Langes Ausruhen war nicht drin: Heute Morgen wurde schon wieder kräftig angepackt, Esszelt-Gabeln gestellt, Hochbau vermessen, Rundhölzer geschleppt und vieles mehr… Jetzt gönnen wir uns einen kleinen Mittagsschlaf, bevor es weitergeht. Es gibt nämlich noch mehr als genug zu tun…

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Lagerdraht Wölflistufe 2026
Wölfli Lagerdraht
Rätsel gelöst – Die Natur ist wieder im Gleichgewicht nach dem 7. Lagertag

Bereits am Morgen fand unsere Schwester und Königin Zazu einen äusserst wichtigen Brief unseres verstorbenen Vaters Balan. Darin richtete er sich an uns Geschwister. Er hatte schon damals geahnt, dass es nach seiner Thronfolge zu Streit zwischen uns kommen würde. Deshalb hatte er den Mayakalender absichtlich versteckt, damit wir ihn nur durch Zusammenarbeit wiederfinden konnten. Tatsächlich trennten sich unsere Wege damals im Streit und erst jetzt haben wir wieder zueinandergefunden. Ausserdem vermutete unser Vater, dass wir bereits auf der Suche nach dem verschwundenen Kalenderstück sind. In seinem Brief gab er uns den entscheidenden Hinweis, unsere Halsketten genauer zu betrachten. Erstaunt stellten wir fest, dass die Anhänger zusammen eine Karte ergaben, die den Weg zu einem grossen Labyrinth zeigte. Am Labyrinth angekommen, mussten wir zuerst einen Code lösen, bevor wir überhaupt eintreten durften. Dank der Hilfe unseres klugen Bruders Itzamna gelang uns dies zwar, doch im Inneren merkten wir schnell, dass uns noch etwas Entscheidendes fehlte. Wir benötigten das Zepter unseres Volkes, das uns den richtigen Weg zum Kalenderstück weisen konnte. Nach dem Mittagessen erhielten wir deshalb erneut Unterstützung von der Pfadistufe, welche das Zepter bereits gefunden hatte. Gemeinsam meisterten wir verschiedene Herausforderungen und konnten dabei die Energie des Zepters aufladen. Anschliessend liessen wir uns von ihm den Weg weisen und tatsächlich führte es uns nur unweit unseres Lagerplatzes zu unserem lang gesuchten Kalenderstück. Die Freude und Erleichterung waren riesig. Nun hofften wir natürlich, dass auch die anderen Stämme beziehungsweise Abteilungen ihre Kalenderstücke erfolgreich gefunden hatten. Bei der gemeinsamen Abschlusszeremonie auf dem Hauptplatz wurden schliesslich alle Teile des Mayakalenders wieder zusammengesetzt. Damit konnte die Natur endlich wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Von nun an sind wir also nicht mehr verantwortlich, wenn es gewittert oder einmal besonders heiss wird. Zum Abschluss feierten wir gemeinsam einen gelungenen letzten Lagerabend. Die vier Geschwister bedankten sich bei uns dafür, dass wir ihnen geholfen hatten, wieder zusammenzufinden und den Mayakalender zu vervollständigen. Langsam richteten sich unsere Gedanken aber auch schon aufs Packen und die Heimreise.

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Lagerdraht Wölflistufe 2026
Wölfli Lagerdraht
Familie vereint am 6. Tag im CoLa

Noch etwas in den Träumen des Besuchstags vom Vortag schwelgend starteten wir nach genügend Schlaf, für einmal auch für die Leitenden, in die neue Woche. Nach dem mittlerweile gewohnten Morgenessen begann unser Tagesprogramm mit einer sportlichen Aktivität. Während eines Orientierungslaufs erkundeten wir den CoLa Lagerplatz nochmals etwas genauer. Dies geschah, weil sich die vier Geschwister nach ihrem Streit und aufgrund ihrer Eigensinnigkeit dazu entschlossen hatten, unsere Mission alleine zu lösen. Leider fanden wir weder eines der gesuchten Mayakalenderstücke noch andere hilfreiche Hinweise. Dafür erreichte uns eine Botschaft unseres verstorbenen Vaters, die uns daran erinnerte, wie gut wir früher als Familie zusammengearbeitet, uns gegenseitig unterstützt und unsere Stärken und Schwächen ergänzt hatten. Diese Nachricht brachte uns wieder zusammen und regte uns zum Nachdenken über unsere eigenen Stärken und Schwächen an. Ausserdem beschäftigten wir uns damit, was eine gute Gruppe überhaupt ausmacht. So stand das Thema Teambildung den ganzen Nachmittag im Mittelpunkt. Das Gelernte konnten wir schliesslich in verschiedenen Gruppenspielen, beispielsweise beim Blachenvolleyball, direkt ausprobieren und umsetzen. Frisch geduscht wurden wir anschliessend von den Kindern unserer Pfadistufe bekocht. Das Essen war grösstenteils sogar sehr lecker. Vielen Dank dafür! Den Tagesabschluss verbrachten wir wieder im gewohnten Rahmen. Allerdings stellte sich die Frage, welche Gruppe beziehungsweise welches Geschwister dem Orakel die entscheidende Frage stellen durfte. Da hierzu unterschiedliche Meinungen bestanden, riefen wir den Gamemaster zu Hilfe, der die Entscheidung auf spielerische Weise herbeiführte. Das Orakel war zwar erneut keine grosse Hilfe, doch eine wichtige Erkenntnis konnten wir gewinnen. Unser gesuchtes Kalenderstück befindet sich definitiv nicht auf unserem Lagerplatz. Nach der Zahnputzparty entstand noch ein Abteilungsfoto von Pulverturm, bevor wir uns in unsere Zelte begaben. Langsam aber sicher geht unser Lager bereits in den Endspurt.

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Lagerdraht Wölflistufe 2026
Wölfli Lagerdraht
Besuchstag – ein kurzes Wiedersehen am 5. Lagertag

Die Nacht auf den Sonntag startete wie gewünscht gemütlich. Doch mitten in der Nacht stand für elf Wölflis die langersehnte Taufe an. Nach erfolgreich bestandenen Mutproben erhielten alle ihren Wölflinamen: Jill → Kawa, Debora → Zillah, Elisa → Briosa, Livia → Tiki, Til → Gecko, Emma → Fips, Erin → Moa, Anik → Tivoli, Diego → Bóbr, Katrin → Nanuk und Melinda → Ninba. Am Sonntagmorgen stand dann der Besuchstag an. Bereits um 10 Uhr durften wir die Eltern auf unserem CoLa-Lagerplatz begrüssen. Es wurde der Lagerplatz erkundet und von den vielen Erlebnissen der vergangenen Tage erzählt. Am Nachmittag folgte ein gemeinsamer Spielblock mit den Eltern, bei dem unter anderem beim Seilziehen und verschiedenen Duellen die Kräfte gemessen wurden. Gleichzeitig fand das traditionelle Fussballspiel der Pfadistufe gegen die Eltern statt, das dieses Jahr erneut zugunsten der Eltern ausging. Trotz der vielen gemeinsamen Stunden kam der Abschied für einige Wölflis viel zu früh und fiel entsprechend schwer. Mit Musik, guter Stimmung und abwechslungsreichen Spielen gelang es uns jedoch, die Gedanken vom Heimweh abzulenken und den Nachmittag fröhlich ausklingen zu lassen. Da nun alle Geschwister wieder vereint waren, kam es beim Znacht zu Streitigkeiten zwischen ihnen. Um die angespannte Stimmung zu lösen und die aufgestauten Emotionen abzubauen, absolvierten die Wölflis mit der Pfadi einen gemeinsamen Block, bei dem sie ihre Energie sinnvoll einsetzen konnten. Bevor die Nacht begann, versammelten wir uns wie jeden Abend zum Tabs (Tagesabschluss). Gemeinsam beschworen wir mit Itzamna erneut das Orakel und erfuhren dabei, dass wir aktuell auf dem richtigen Weg sind.

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Lagerdraht Wölflistufe 2026
Wölfli Lagerdraht
SoLa Tag 4 – alle Geschwister gefunden

Nach einer gemütlichen und ruhigen Nacht zurück auf dem Lagerplatz ging unsere Mission, die Natur wieder ins Gleichgewicht zu bringen, am Samstagmorgen weiter. Noch immer fehlte uns Itzamna, das letzte Geschwister. Wir überlegten, wie wir ihn wohl finden könnten. Lange rätseln mussten wir jedoch nicht, denn plötzlich stand er selbst vor uns. Dank seiner Klugheit hatte er bemerkt, dass etwas nicht stimmte und wir seine Hilfe benötigten. Bevor er uns jedoch unterstützen wollte, stellte uns der etwas überhebliche Itzamna vor eine Herausforderung. Nur wenn wir ihm eine neue Forschungsmaschine bauen würden, wäre er bereit, bei uns zu bleiben. Das nötige Material dafür mussten wir zuerst zusammentragen. Anschliessend machten wir uns voller Tatendrang ans Werk und bauten in den Lagergruppen verschiedene Forschungsmaschinen. Unsere Erfindungen konnten selbst Itzamna überzeugen. Schliesslich verriet er uns, dass er uns eigentlich nur ausgenutzt hatte, weil er unbedingt eine neue Forschungsmaschine brauchte. Trotzdem erklärte er sich bereit, uns auf unserer Mission zu begleiten. Zur Mittagszeit wurden wir von einigen ehemaligen 9.-Stämmlern mit einem hervorragenden Mittagessen überrascht. Es gab feine Burger – vielen Dank! Am Nachmittag besuchten wir einen Posten des Altpfadfinderverbands (APV). Dort hatten wir die Gelegenheit, eine eigene Corpslager-Münze zu stanzen. Nach dem frühen Nachtessen stand bereits das nächste Highlight auf dem Programm: das Lagerkonzert. Zuerst lauschten wir der Band Liebervier zu, bevor wir gemeinsam mit der CoLa-Band den Lagersong sangen. Anschliessend versammelten sich alle Abteilungen für das Corpslager-Gruppenfoto. Da es inzwischen bereits spät geworden war, machten wir uns danach auf den Rückweg zum Lagerplatz. Den anschliessenden Auftritt des Rappers Visu verpassten wir deshalb zwar, dafür konnten die Wölflis den Tag mit einer Gutenachtgeschichte ausklingen lassen. Nun sind wir gespannt, was die kommende Nacht noch bereithält… Besonders freuen wir uns aber bereits auf den morgigen Besuchstag.

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Lagerdraht Wölflistufe 2026
Wölfli Lagerdraht
Tag 2 + 3 im CoLa

Die erste Nacht im Zelt war überstanden, allerdings etwas kürzer als gewünscht. Bereits früh am Morgen durften wir das Eröffnungstheater auf dem Hauptplatz besuchen, welches am Vortag wetterbedingt verschoben werden musste. Dabei lernten wir die Königinnen und Könige der anderen Völker (Abteilungen) kennen. Ausserdem hörten wir den CoLa-Song zum ersten Mal live. Dank unseres fleissigen Übens beim Singsong am Vorabend konnten wir natürlich gleich kräftig mitsingen. Zurück auf unserem Lagerplatz machten wir uns weiter auf die Suche nach den vier Geschwistern. Schon bald stiessen wir erneut auf Colibri. Obwohl wir am Vortag verschiedene Strategien und Fallen ausprobiert hatten, war er uns immer wieder entwischt. Mit der Unterstützung der Pfadistufe gelang es uns schliesslich aber doch, ihn einzuholen. Dank unserer selbstgebauten Fahrzeuge konnten wir Colibri schliesslich dingfest machen und fesseln, damit er nicht gleich wieder das Weite suchte. Beim Abendessen wurden wir leider von einer Gewitterfront überrascht. Daher verbrachten wir die Nacht gleich in der Notunterkunft, um sicherlich ein trockenes Bett zu haben. Aus diesem Grund erscheint auch der Lagerdraht mit etwas Verspätung. Am Freitagmorgen konnten wir jedoch alle wohlbehalten auf unseren Lagerplatz zurückkehren. Nach dem Gewitter gab es allerdings einiges zu tun: Zelte mussten nachgespannt, Material getrocknet und der Lagerplatz wieder aufgeräumt werden. Deshalb musste das Tagesprogramm etwas gekürzt werden. Dafür reichte die Zeit für eine Tour durch den Nachbarsbauernhof, was auch eine tolle Abwechslung war. Für eine erste, wenn auch kalte, Dusche reichte die Zeit auch noch. Wegen des Feuerverbots fallen diese allerdings etwas frischer aus als gewohnt in diesem Jahr Durch die grossen Wassermengen wurde schliesslich auch ein weiteres Geschwister an Land gespült: Awilix. So durften wir eine weitere wichtige Figur unserer Geschichte kennenlernen. Kurz darauf beschworen wir gemeinsam das Orakel und stellten ihm Fragen zu den verschwundenen Geschwistern. Wir hoffen, dass uns seine Hinweise bei der weiteren Suche helfen werden. Nun verbringen wir die Nacht wieder in unseren Zelten. Die Wölflis sind bereits friedlich am Einschlafen im wieder trockenen Zelt.

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Start ins CoLa 2026

Dieses Jahr startete das Corpslager des Corps Musegg ausnahmsweise bereits an einem Mittwoch. Die Vorfreude war bei vielen entsprechend besonders gross, denn endlich ging das langersehnte CoLa los. Für die meisten war es zudem eine Première, eine ganze Woche im Zelt statt im gewohnten Lagerhaus zu verbringen. Auf Gemütlichkeit mussten wir dabei keineswegs verzichten. Dank der Pfadi- und Wölflileitung, sowie vieler weiterer freiwilliger Helfern entstand innert kürzester Zeit ein beeindruckendes Lagerdorf. Mit Duschen, einem grossen Esszelt und eindrücklichen Hochbauten sind wir bestens für die kommende Lagerwoche ausgerüstet. Doch lange blieb keine Zeit zum Staunen, schon begann unser Abenteuer in der Welt der Mayas. Genauer gesagt verschlug es uns auf die Halbinsel Yucatán, wo die Abteilung Pulverturm beim Volk der Yuca zuhause ist. Unser Ziel ist es, die Natur wieder ins Gleichgewicht zu bringen und der Königin Zazu dabei zu helfen, ihre verschwundenen Geschwister wiederzufinden. Heute durften wir bereits Chilan kennenlernen. Als Einzige ist sie ihrer Heimat treu geblieben und konnte uns deshalb viel über die anderen Familienmitglieder erzählen. Um uns auf die bevorstehenden Herausforderungen vorzubereiten, versuchten wir uns in den jeweiligen Fähigkeiten der vier Geschwister.

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